Individuelle Vital- Vitamin und Mineralstoffmischungen

in der Schwangerschaft und Stillzeit

 

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¨ In der Schwangerschaft und Stillzeit:

In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf an vielen Mikronährstoffen erhöht.

Die richtige Wahl und ideale Dosierung ist für Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes besonders wichtig.

Greifen Sie nicht auf eigene Faust zu Nahrungsergänzungsmitteln, lassen Sie sich von Ihrer Frauenärztin, Ihrem Frauenarzt oder bei uns in der Apotheke beraten.

Folgende Mikronährstoffe spielen in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle:

 

Calcium:

Als Bestandteil der Knochensubstanz spielt Calcium eine wichtige Rolle. Steht dem Körper nicht genug Calcium zur Verfügung, greift er auf die Reserven in den Knochen zurück. Schwangere haben einen erhöhten Calciumbedarf.

 

 

Antioxidantien:

Antioxidantien sind eine Reihe von Enzymen, Aminosäuren und verschiedenen anderen Substanzen wie Vitamine und Mineralstoffe, die den Körper vor sogenannten freien Radikalen schützen, indem sie diese "einfangen" und unschädlich machen. Dadurch kann das Risiko für einen hohen Blutdruck während der Schwangerschaft gesenkt werden.

 

L-Carnitin:

In der Schwangerschaft und der Stillzeit ist der Bedarf an L-Carnitin erhöht. Schon ab der 12. Schwanger-schaftswoche wird ein starker Abfall der Konzentration von L-Carnitin im Körper beobachtet. L-Carnitin ist ein wichtiger Bestandteil der Muttermilch. Für Neugeborene ist eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin wichtig, da sie es noch nicht selbst herstellen können. Sie sind daher auf eine Versorgung über die Nahrung angewiesen.

 

Eisen:

Eisen ist für die Zellfunktion und den Sauerstofftransport notwendig. Eine Unterversorgung erhöht das Risiko einer Frühgeburt. In der Schwangerschaft braucht eine Frau doppelt so viel Eisen. Der Eisenbedarf ist zwischen der 8. und 22. Schwangerschaftswoche am höchsten.

Eine zu geringe Eisenzufuhr und ein damit verringerter Sauerstofftransport kann sich negativ auf das Geburtsgewicht des Kindes auswirken. Beim Säugling können leere Eisenspeicher schwere Störungen der geistigen und körperlichen Entwicklung verursachen.

 

Magnesium:

Magnesium wirkt entkrampfend. Es ist wichtig für das Zusammenziehen und Entspannen der Muskulatur und fördert die Durchblutung und Sauerstoffzufuhr. Ausserdem hat es eine wichtige Bedeutung für diverse Stoffwechselvorgänge im Körper und für die Mineralisierung der Knochen.

Magnesium ist wichtig für das Wachstum der Gebärmutter und somit auch für die Versorgung und den Knochenaufbau des Fötus. Der Fötus lagert in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft täglich 5 bis 7,5 mg Magnesium ein. Ein Magnesiummangel kann vorzeitige Wehen auslösen.

 

Selen:

Selen ist für die Abwehr und Entgiftung aggressiver Verbindungen im Körper zwingend erforderlich. Es wirkt dem giftigen Einfluss von Cadmium, Quecksilber, Thallium und Silber entgegen. In den USA wurde festgestellt, dass ein Viertel der Babys, die an "plötzlichem Säuglingstod" gestorben sind einen auffälligen Selenmangel hatten.

Selen spielt auch eine wichtige Rolle bei der Verwertung der Schilddrüsenhormone. Bayern ist ein Selenmangelgebiet. Deswegen ist eine Substitution, besonders in der Schwangerschaft sinnvoll und notwendig.

 

Jod:

Jod ist Bestandteil der Schülddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese Hormone sind am Eiweiss-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt und beeinflussen den gesamten Energieumsatz des Körpers. Auch die Regulation der Körperthemperatur gehört dazu. Das Wachstum und die Entwicklung der Organe werden ebenfalls von den Schülddrüsenhormonen gesteuert.

 

Vitamin B6:

Vitamin B6 ist wichtig für das Immunsystem, rote Blutkörperchen, Nerven, Herz- und Muskelleistung, Sehkraft, Haarwuchs, Eiweiss-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.

 

Vitamin B12 und Folsäure:

Vitamin B12 reduziert im Zusammenspiel mit Folsäure ein Ansteigen des in der Schwangerschaft besonders problematischen Homocysteins, einem Risikofaktor für die Embryonalentwicklung.

Folsäure wirkt positiv auf die Entwicklung des kindlichen Nervensystems und senkt das Frühgeburtsrisiko.

 

Vitamin D:

Vitamin D reguliert die Knochenbildung. Ein niedriger Vitamin D Status kann das Risiko einer Frühgeburt erhöhen.

 

 

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Quelle: HCK Vitalstoffe

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